Ein wenig aufgeregt bin ich doch. So schwer es mir auch fiel, ich habe seit Mitternacht weder geraucht noch getrunken. um 7:10 h ist das Taxi da.
Im Krankenhaus muss ich noch warten. Die OP vor mir verzögert sich. Dann endlich ist es soweit – ausziehen, auf die Liege legen – Zugang legen. Wieder sind mehrere Versuche nötig – ich habe wirklich schlechte Venen. Alle sind freundlich.
Dann werde ich in den OP geschoben, alles wird mit Tüchern abgedeckt – auch über dem Gesicht liegt ein Tuch – über Mund und Nase die Sauerstoffmaske. Den ersten “Pieks” für die lokale Anästhesie bekomme ich noch mit. Das Tuch über dem Gesicht macht mir Angst, ich bekomme sowieso so schlecht Luft (Asthma), aber kurz darauf ist es mir egal – und ich merke erst wieder, wie man mich aus dem OP rollt. Kurze Pause im Aufwachraum – dann zurück zum wieder ankleiden. Es gibt “richtigen” Kaffee – lecker. Und Kekse – weniger lecker. Alle sind freundlich und ich fühle mich gut aufgehoben. Eine halbe Stunde muss ich noch warten – dann darf ich heim.
Wie immer esse ich, wenn ich Mittags dort bin, in der Krankenhauskantine. Damit erspare ich mir zu Hause das Kochen und die Preise sind wirklich moderat.
Morgen muss ich zur Kontrolle wiederkommen.


