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	<title>Ich habe Krebs</title>
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	<description>schon zum zweiten Mal</description>
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		<title>Dienstag, 25. Januar 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 23:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken und Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen ist nun der Tag der Abschlussuntersuchung. Ich bin ziemlich neugierig. Die schlimmsten Nebenwirkungen der letzten Chemo sind überstanden und es geht mir richtig gut. Ich kann meinen kleinen Haushalt wieder selbst versorgen, jedenfalls in dem Rahmen, wie vor der &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2012/01/dienstag-25-januar-2012/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen ist nun der Tag der Abschlussuntersuchung.</p>
<p>Ich bin ziemlich neugierig. Die schlimmsten Nebenwirkungen der letzten Chemo sind überstanden und es geht mir richtig gut. Ich kann meinen kleinen Haushalt wieder selbst versorgen, jedenfalls in dem Rahmen, wie vor der Krebserkrankung und hoffe, mich bald auch wieder um meine anderen &#8220;Zipperlein&#8221; kümmern zu können.</p>
<p>Die Augen müssen untersucht werden, die Zähne repariert und erneuert und für den Rücken sollte ich auch etwas tun. In welchem Rahmen ich jedoch was machen kann, weiß ich erst nach dem Arztgespräch im Februar. Denn ich muss da bei einigen Dingen die Medikamente berücksichtigen &#8211; deswegen konnte ich während der Chemotherapie auch nicht zum Zahnarzt. So werde ich mich mit einigen Entscheidungen noch gedulden müssen.</p>
<p>Und &#8211; um nicht zu vergessen, um mich selbst zu erinnern &#8211; eines Tages &#8211; hier ein aktuelles Foto von mir. Ich melde mich dann im Februar (nach dem 2.2.) wieder, mit dem Resultat des Abschlussgespräches.</p>
<div id="attachment_211" class="wp-caption alignnone" style="width: 233px"><a href="http://www.kram-krempel.de/wp-content/uploads/2012/01/glatze42.jpg"><img class="size-medium wp-image-211" title="glatze4" src="http://www.kram-krempel.de/wp-content/uploads/2012/01/glatze42-223x300.jpg" alt="alles glänzt, alles glitzert" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nika</p></div>
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		<title>13. Januar 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 06:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[(All)Tägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut, dass es das letzte Mal war mit der Chemo-Therapie. Die Nebenwirkungen haben mich seit Sylvester Nachmittag voll im Griff. Ich habe einen Infekt (Erkältung, Bronchitis, wie auch immer). Husten, Schnupfen kann man nicht sagen, es kommt nur Schleim. In &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2012/01/13-januar-2012/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, dass es das letzte Mal war mit der Chemo-Therapie.</p>
<p>Die Nebenwirkungen haben mich seit Sylvester Nachmittag voll im Griff. Ich habe einen Infekt (Erkältung, Bronchitis, wie auch immer). Husten, Schnupfen kann man nicht sagen, es kommt nur Schleim. In der Zeit von Sylvester bis zum 2. Januar habe ich mich vier Mal auf dem Fußboden wiedergefunden. Einfach umgekippt. Und mein Arzt ist im Urlaub &#8211; und einen fremden Doktor will ich nicht. Aber ich habe fünf Mal Chemo-Therapie mit allen Nebenwirkungen überstanden, da wäre es doch gelacht, wenn ich dieses Mal nicht auch hinter mich bringen könnte.</p>
<p>In der nächsten Woche ist die Abschlussuntersuchung, CT und Labor &#8211; und gleich Anfang Februar das Arztgespräch. Erst dann kann man endgültig etwas sagen.</p>
<p>Wobei ich mittlerweile davon überzeugt bin, dass ich wieder gesund werde. Ich vermute (befürchte) zwar, dass man mich noch einmal aufschneiden wird und weiß noch nicht, wie ich dazu stehe &#8211; aber mit der Entscheidung warte ich tatsächlich bis zum Februar.</p>
<p>Dafür habe ich alle anderen Sachen schon wieder in Angriff genommen. Einen Termin beim Augenarzt, die unterbrochene Behandlung beim Zahnarzt wieder aufnehmen &#8230;</p>
<p>Und, ich stelle fest, dass ich mich verändert habe. Ich habe mal gelesen, dass Kinder nach einer Krankheit oder hohem Fieber einen Entwicklungssprung machen. Ich stelle mir vor, dass ist als Erwachsene ähnlich. Jedenfalls habe ich mein Leben lang alles gehasst, was mit Regelmäßigkeit zu tun hatte. Mein Vater hat (besonders in den letzten sieben Jahren, als ich ihn pflegte) beispielsweise um 14:00h sein Mittag gegessen. Nicht weil er Hunger hatte, sondern weil es 14:00 h war. Ebenso mit Frühstück und Abendessen. Alles ging nach der Zeit &#8211; das war gestern und vorgestern so, dass muss auch heute und morgen so sein. Oder: &#8220;Denke daran, Kinder brauchen ihre Regelmäßigkeit&#8221; &#8211; oh, wie habe ich dieses Sprüche gehaßt. Und jetzt? Ich erwische mich, dass ich Tag für Tag bestimmte Dinge ablaufen lasse &#8211; wie am Tag vorher. Immer die gleiche Reihenfolge, immer fast die gleiche Zeit. Und der Witz daran &#8211; ich finde es in Ordnung. Es gibt mir Ruhe und Planungssicherheit. Komisch.</p>
<p>Außerdem sehe ich Ereignisse anders &#8211; ruhiger, abwartender, zurückhaltender; Ich bin nicht mehr so schnell aus der Ruhe zu bringen. Manchmal denke ich, ich habe ein Stück meiner Mitte gefunden. Ich genieße diesen Zustand. Diese und ähnliche Gedanken und Gefühle rufe ich zur Hilfe, wenn es mir im Moment wieder schlecht geht, ich weiß ja, es geht vorbei.</p>
<p>Alles ändert sich, immer.</p>
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		<title>Hobbyaufgabe</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfreiches]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Augen werden fast täglich schlechter. Obwohl ich alles versuchen werde, den Fortschritt aufzuhalten, werde ich mich jedoch von meinem Hobby &#8211; Sticken &#8211; trennen. Daher biete ich den &#8220;kompletten Rest&#8221; mal an. Fotos sind hier:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Augen werden fast täglich schlechter. Obwohl ich alles versuchen werde, den Fortschritt aufzuhalten, werde ich mich jedoch von meinem Hobby &#8211; Sticken &#8211; trennen. Daher biete ich den &#8220;kompletten Rest&#8221; mal an. Fotos sind hier:</p>

<a href='http://www.kram-krempel.de/2012/01/hobbyaufgabe/anschlus_unten-2/' title='anschlus_unten'><img width="150" height="150" src="http://www.kram-krempel.de/wp-content/uploads/2012/01/anschlus_unten1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="anschlus_unten" title="anschlus_unten" /></a>
<a href='http://www.kram-krempel.de/2012/01/hobbyaufgabe/coats_ausgebreitet-2/' title='coats_ausgebreitet'><img width="150" height="150" src="http://www.kram-krempel.de/wp-content/uploads/2012/01/coats_ausgebreitet1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="coats_ausgebreitet" title="coats_ausgebreitet" /></a>
<a href='http://www.kram-krempel.de/2012/01/hobbyaufgabe/coats_stapel-2/' title='coats_stapel'><img width="150" height="150" src="http://www.kram-krempel.de/wp-content/uploads/2012/01/coats_stapel1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="coats_stapel" title="coats_stapel" /></a>
<a href='http://www.kram-krempel.de/2012/01/hobbyaufgabe/garne_oben-2/' title='Garne_oben'><img width="150" height="150" src="http://www.kram-krempel.de/wp-content/uploads/2012/01/Garne_oben1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Garne_oben" title="Garne_oben" /></a>
<a href='http://www.kram-krempel.de/2012/01/hobbyaufgabe/zubehoer-2/' title='zubehoer'><img width="150" height="150" src="http://www.kram-krempel.de/wp-content/uploads/2012/01/zubehoer1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="zubehoer" title="zubehoer" /></a>

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		<title>Mittwoch, 28. Dezember 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 18:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[(All)Tägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war meine letzte Chemo &#8230; Im neuen Jahr dann habe ich Ende Januar einen Termin für CT und Labor &#8211; und im Februar einen Gesprächstermin zur Beratung. So lange werde ich mich nun gedulden müssen, bis ich Ergebnisse bekomme. &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2011/12/mittwoch-28-dezember-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war meine letzte Chemo &#8230;</p>
<p>Im neuen Jahr dann habe ich Ende Januar einen Termin für CT und Labor &#8211; und im Februar einen Gesprächstermin zur Beratung. So lange werde ich mich nun gedulden müssen, bis ich Ergebnisse bekomme.</p>
<p>Aber ich gehe frohen Mutes ins neue Jahr und hoffe, natürlich, das Beste.</p>
<p>Und ich hoffe natürlich für uns ALLE das Beste &#8211; möge Frieden bleiben, mögen die Kranken an Gesundheit gewinnen, möge endlich der Mindestlohn kommen und die Euro-Krise überwunden werden.</p>
<p>Und noch ein Bitte habe ich:</p>
<p>Herr, lass Hirn regnen &#8211; zumindest für unsere Politiker.</p>
<p>Allen meine Leserrn einen guten Rutsch ins neue Jahr &#8211; wünscht</p>
<p>Nika</p>
]]></content:encoded>
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		<title>18. Dezember 2011 &#8211; Sonntag, vierter Advent</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken und Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen habe ich meine Wohnung auf und umgeräumt. Irgendwie fängt ja ein völlig neues Leben an, da dürfen die äußeren Umstände ruhig dazu passen. Und ich könnte nur noch singend und tanzend durch die Gegend ziehen &#8211; &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2011/12/18-dezember-2011-sonntag-vierter-advent/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen habe ich meine Wohnung auf und umgeräumt.</p>
<p>Irgendwie fängt ja ein völlig neues Leben an, da dürfen die äußeren Umstände ruhig dazu passen. Und ich könnte nur noch singend und tanzend durch die Gegend ziehen &#8211; wären da nicht meine Zipperlein, die schon vor dem Krebs da waren. So bin ich halt nur dreiviertel des Tages aktiv &#8211; und das ist schon richtig schön. Ich genieße die Zeit jetzt.</p>
<p>Versuchen auch Sie, Ihre Zeit zu genießen. Auch wenn Ihr Leben nicht bedroht ist &#8211; und wenn doch &#8211; na dann erst recht.</p>
<p>Ein frohes Fest wünsche ich all meinen Leser/innen &#8211; und ein Gutes neues Jahr&#8230;</p>
<p>Lassen Sie sich nicht ärgern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dienstag, den 13.Dezember 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 14:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[(All)Tägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde gesund. Oder besser, der Krebs ist fast besiegt &#8211; meine alten Zipperlein, die zu meiner Erwerbsunfähigkeit geführt haben, bleiben mir natürlich erhalten. Aber es sackt langsam &#8211; sickert in mein Gehirn. Ich werde gesund. Seit gestern durchströmen mich &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2011/12/dienstag-den-13-dezember-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde gesund.</p>
<p>Oder besser, der Krebs ist fast besiegt &#8211; meine alten Zipperlein, die zu meiner Erwerbsunfähigkeit geführt haben, bleiben mir natürlich erhalten.</p>
<p>Aber es sackt langsam &#8211; sickert in mein Gehirn. Ich werde gesund. Seit gestern durchströmen mich ungeahnte Energien &#8211; ich räume und krame, ich plane und putze &#8211; kurzum, ich richte mich neu ein.</p>
<p>Die Welt ist doch schön &#8211; und ich bleibe ihr scheinbar noch erhalten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Montag, 12. Dezember 2011</title>
		<link>http://www.kram-krempel.de/2011/12/montag-12-dezember-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 07:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[(All)Tägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Chemo Therapie Nr. 5 habe ich jetzt auch inter mir. Und mit Hilfe der Ärztin, die die Medikamente für mich ergänzte und umstellte, sind auch die Nebenwirkungen geringer geworden. Die Übelkeit ist völlig verschwunden &#8211; nur der Darm tut &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2011/12/montag-12-dezember-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chemo Therapie Nr. 5 habe ich jetzt auch inter mir.<br />
Und mit Hilfe der Ärztin, die die Medikamente für mich ergänzte und umstellte, sind auch die Nebenwirkungen geringer geworden. Die Übelkeit ist völlig verschwunden &#8211; nur der Darm tut noch immer nicht, was er soll.<br />
Andererseits sage ich mir, mein Körper ist ja kein Maschine, an der man einfach Teile auswechselt, repariert und die dann wieder &#8220;läuft&#8221; &#8211; im Gegenteil. Dieser durchdachte, mit Leben gefüllte Mechanismus straft häufig sogar fehlerhafte Eingriffe und streikt völlig. So gesehen bin ich froh und dankbar, so glimpflich davon zu kommen.<br />
Man überlege sich einmal &#8211; Darmprobleme gegen Krebs &#8211; wer würde da nicht tauschen wollen?<br />
Ja &#8211; und die Ärztin&#8230;<br />
da sie nicht &#8220;für mich zuständig&#8221; ist und nur den mich betreuenden Arzt vertritt, musst sie natürlich auch erst in den Bericht schauen, der über mich und meinen Krebs berichtet. Dabei liest sie leise murmelnd vor sich hin und ich verstehe nur: &#8220;&#8230; hat die ChemoTherapie extrem gut angeschlagen &#8230;&#8221;<br />
Das heißt &#8211; ich werde gesund? Oder fast gesund? &#8211; Oder doch ganz?<br />
Es ist komisch. Wieder muss ich mich auf eine völlig neue Situation einstellen. Es ist nicht nur Erleichterung und dann gehts im alten Trott weiter. Nein. Ich hatte mich damit abgefunden, dass die Krankheit die erste Geige in meinem restlichen Leben spielen würde, habe mich hineinfallen lassen und es &#8220;angenommen&#8221;.<br />
Nun ist es eventuell überflüssig und ich kann meine letzten Reserven mobilisieren &#8211; und das muss ich, ich bin alles in allem doch recht &#8220;schlapp&#8221; geworden &#8211; und aktiv an meiner Gesundung mitarbeiten. All die anderen &#8220;Wehwehchen&#8221;, die ja auch vorher schon da waren und bleiben werden, wollen weiter bekämpft werden. Ich will mich wieder &#8220;aufbauen&#8221;. Allerdings schreckt mich diese Aufgabe noch ein wenig und ich hoffe sehr, ihr gewachsen zu sein.<br />
Am 28. Dezember wird die letzte Chemo Therapie für diesen Zyklus sein. Was kommt danach?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fürs erste bleibt mit nur, allen Betroffenen und / oder Lesern eine schöne Weihnachtszeit zu wünschen. Mögen auch andere so viel Glück haben, wie ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>29. November 2011 &#8211; Nebenwirkungen</title>
		<link>http://www.kram-krempel.de/2011/11/29-november-2011-nebenwirkungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 16:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[(All)Tägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Mal haben mich die Nebenwirkungen voll im Griff &#8211; Schluckbeschwerden, Übelkeit, Darmprobleme &#8211; Verstopfung, Krämpfe &#8211; nach drei Tagen Abführmittel Stuhl bis der Darm von innen wund ist&#8230; ich erspare Euch den Rest. Ich denke, hoffe, wünsche, bete &#8211; &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2011/11/29-november-2011-nebenwirkungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal haben mich die Nebenwirkungen voll im Griff &#8211; Schluckbeschwerden, Übelkeit, Darmprobleme &#8211; Verstopfung, Krämpfe &#8211; nach drei Tagen Abführmittel Stuhl bis der Darm von innen wund ist&#8230; ich erspare Euch den Rest.</p>
<p>Ich denke, hoffe, wünsche, bete &#8211; es geht vorbei.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>17. November 2011</title>
		<link>http://www.kram-krempel.de/2011/11/17-november-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 05:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[(All)Tägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war das langersehnte Arztgespräch. Und es gab gute Nachrichten für mich. Der Ulltraschall hat befürchtete Nebenwirkungen von Organschädigungen ausschließen können. Der Tumormarker ist von 1200 auf 112 heruntergegangen! Die Chemotherapie setzen wir TROTZDEM zunächst fort. Wenn das keine guten &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2011/11/17-november-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war das langersehnte Arztgespräch.</p>
<p>Und es gab gute Nachrichten für mich. Der Ulltraschall hat befürchtete Nebenwirkungen von Organschädigungen ausschließen können. Der Tumormarker ist von 1200 auf 112 heruntergegangen! Die Chemotherapie setzen wir TROTZDEM zunächst fort.</p>
<p>Wenn das keine guten Nachrichten für mich sind. Sie unterstützen die bestehenden Hoffnungen und machen Mut zum weitermachen.</p>
<p>Richtig freuen kann ich mich sicher erst, wenn die nächsten eineinhalb Wochen mit ihren Nebenwirkungen wie Verstopfung und Müdigkeit vorüber sind. Aber ich habe Grund dazu &#8211; und das lässt mich sicher auch die Nebenwirkungen besser ertragen.</p>
<p>Ein schöner Tag &#8211; obwohl er so schief gelaufen ist. Warten, warten warten &#8230;</p>
<p>Am Morgen ging es zu, wie auf einem Bahnhof. Ich war erst um 15:30 h wieder daheim &#8211; sonst immer um 13:30 h &#8211; und durch diese Warterei empfand ich alles doppelt anstrengend.</p>
<p>Aber auch das ist ja jetzt vorbei und wird durch die guten Nachrichten wett gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verstecken?</title>
		<link>http://www.kram-krempel.de/2011/11/verstecken/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 05:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken und Überlegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern, bei der Chemo-Therapie, war die Wartezeit wieder einmal recht lang. Vor dem Arztzimmer sprach mich ein junger Mann aus, und wir unterhielten uns kurz. Ich wurde dann zum Arzt gerufen. Da erst danach die Medikamente für die Chemo-Therapie in &#8230; <a href="http://www.kram-krempel.de/2011/11/verstecken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, bei der Chemo-Therapie, war die Wartezeit wieder einmal recht lang. Vor dem Arztzimmer sprach mich ein junger Mann aus, und wir unterhielten uns kurz. Ich wurde dann zum Arzt gerufen.<br />
Da erst danach die Medikamente für die Chemo-Therapie in der hauseigenen Apotheke des Krankenhauses bestellt werden, war wieder Wartezeit vorprogrammiert. So konnte ich noch in Ruhe in die Cafeteria gehen und frühstücken.  Ich saß noch nicht lange da, als eben dieser junge Mann mit seiner Freundin kam und fragte, ob sie sich zu mir setzen könnten. Selbstverständlich,  war meine Antwort und wir nahmen unser Gespräch wieder auf. Er erzählte, dass er durch die Chemo Haarausfall befürchte &#8211; ich saß vor ihm mit meiner spiegelblanken Glatze und lachte ihn an.<br />
&#8220;Warum?&#8221;, fragte ich ihn: &#8220;Bei Männern fällt das doch gar nicht auf. Es laufen so viele, gesunde Leute mit Glatze herum.&#8221;<br />
&#8220;Ich möchte nicht, dass alle sehen, dass ich krank bin.&#8221;<br />
&#8220;Das verstehe ich nicht.  Die Haare wachsen doch wieder. Und man sagt, sie würden dann sogar kräftiger und besser &#8211; was immer das auch heißen mag &#8211; als vorher.&#8221;<br />
&#8220;Das wäre natürlich schön&#8221;, er zeigte auf seinen kreisrunden Haarausfall: &#8220;aber es ist mir trotzdem peinlich.&#8221;<br />
Ich konnte es ihm nicht ausreden. Sicher, unsere Gesellschaft will kein Elend sehen. Das passt nicht in ihre heile Welt. Armut, Krankheit und Behinderung werden ausgegrenzt. Betteln und Hausieren verboten. Das Schild ist uralt aber nicht veraltet.  Daheim fiel mir dann ein &#8211; jetzt, vor Weihnachten, wird wieder verstärkt zu Spenden aufgerufen.<br />
Bettler und Obdachlose erhalten Platzverweise &#8211; damit man sie bloß nicht sieht. Aber im Fernsehen kommen in der Werbung Bilder von verhungernden Menschen, Straßenkindern, Aids-Weisen, halbverendeten Tieren &#8211; wozu? Spendenaufrufe. Die Gesellschaft greift zum Portomonaie oder zur Online-Überweisung und dämpft fürsorglich ihr schlechtes Gewissen.<br />
Und wir in Deutschland, die krank, behindert, arm und obdachlos sind, verstecken uns. Was für ein Dilemma.<br />
Ich für meinen Teil werde mich nicht verstecken. Ich will kein Mitleid ist für mich kein Argument &#8211; warum nicht? Ich bin krank, verdammt noch mal. Und ich bin auch arm, weil meine Rente nicht reicht und ich vom Sozialamt das Geld bis Hartz IV aufgestockt bekomme. Als Frau hatte ich nun mal nur sehr niedrige Ansprüche für die Rente erworben &#8211; gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist da eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden &#8211; und so reicht die Erwerbsunfähigkeitsrente einfach nicht aus. Nichtsdestotrotz habe ich alles in Allem 11 Jahre meine Eltern gepflegt und ihr Leben gelebt, anstatt meines. Und jetzt soll ich das Mitleid scheuen? Mir eine Mütze, ein Kopftuch oder eine Perücke aufsetzen &#8211; so ein Billigding, dem man aus kilometerweiter Entfernung ansieht, dass es künstlich ist, weil ich ja nur das &#8220;Kassenmodell&#8221; erhalte und nichts dazu zahlen kann? Nein danke.<br />
Ich werde der Gesellschaft meine Glatze nicht vorenthalten. Und das sollte jeder tun. Stolz seine Glatze zeigen, seine Behinderung, Armut oder Obdachlosigkeit. Den Kampf, den wir alle führen, dokumentieren und der Gesellschaft vor Augen führen. Denn, wie heißt es doch so schön &#8211; aus den Augen aus dem Sinn. Und wenn es erst nur zum Mitleid reicht &#8211; vielleicht spenden Sie dann auch für uns &#8211; in der Hoffnung, sich freizukaufen. Aber vielleicht werden auch einige Menschen nachdenklich. Und sehen, dass wir kein Randproblem sind, dass man ausgrenzen kann (klingt in meinen Ohren wie: &#8220;ausmerzen&#8221;). Sondern, dass wir Menschen sind, die oft wie Don Quichote gegen Windmühlenflügel kämpfen. Gegen Bürokratie, Ausgrenzung, Nichtbeachtung &#8211; gegen dieses Vakuum, in das man uns stecken möchte. Sie sollen uns zur Kenntnis nehmen! Wir sind ein Teil dieser Gesellschaft! Oft eingeschränkt in unserer Leistungsfähigkeit &#8211; ja. Nicht dem herrschenden Schönheitsideal entsprechend &#8211; von der explosionsartigen Welle der Schönheitsoperationen ganz zu schweigen (von uns würde sich wohl niemand freiwillig noch mal unter das Messer legen, denke ich, schon gar nicht für solch einen Zweck). Aber wir sind da. Wir sind Menschen die Lachen und weinen können, die Gefühle haben.<br />
Hallo Gesellschaft &#8211; wir sind nicht tot. Und wir sind kein Randproblem. Es gibt uns. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.</p>
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